KVM: qcow2 Disk-Image mit Hilfe von qemu mounten


Bei der Virtualisierungstechnologie KVM gibt es verschiedenste Disk-Formate bei der Erstellung zur Auswahl – eines dieser Formate ist qcow2. Nach der Löschung einer KVM Maschine, benötigte ich die Daten der virtuellen Festplatte erneut und hatte zum Glück noch ein Backup zur Hand. Mit Hilfe von qemu-nbd ist es möglich, das Image problemlos in einen Ordner zu mounten.

Das Mounten des Images geht wie folgt:
modprobe nbd max_part=8 # Kernel-Modul laden
qemu-nbd --connect=/dev/nbd0 /home/kvm/100/hdd.qcow2 # Image als Device hinzufügen
mount /dev/nbd0p1 /mnt/ # erste Partition der HDD nach /mnt mounten

Nun kann man einfach auf die Daten unter /mnt/ zugreifen.
Zum Trennen werden folgende Befehle benötigt:

umount /mnt/ # Ordner unmounten
qemu-nbd --disconnect /dev/nbd0 # Device trennen

Jetpack Sharing: Weitere Abfragen verhindern


Die meisten WordPress Benutzer werden höchstwahrscheinlich das Plugin namens “Jetpack” kennen und unter den vielen verschiedenen Module auch die “Sharing”-Funktionalität. Das Modul fügt Facebook, Twitter & Co unter jedem Post ein, um das Teilen der Beiträge zu erleichtern. Zusätzlich ruft das Modul von den Seiten ab, wie oft dieser Link nun schon geteilt wird. Gerade diese mehrere Zugriffe auf externe Seiten, wenn mehrere Posts auf einer Seite angezeigt werden, können das Laden der Seite etwas verzögern.

Aus diesem Grund hab ich mir den Code des Sharedaddy-Moduls genauer angesehen und herausgefunden, wie man die externe Zugriffe auf Facebook & Co unterbinden kann. Dazu öffnet die folgende Datei in einem Editor:

/wp-content/plugins/jetpack/modules/sharedaddy/sharing.js

Und ändert diese beiden Zeilen (Zeile 50 und 51)

$( document ).on( 'ready', WPCOMSharing_do );
$( document.body ).on( 'post-load', WPCOMSharing_do );

in folgende um:

/*$( document ).on( 'ready', WPCOMSharing_do );*/
/*$( document.body ).on( 'post-load', WPCOMSharing_do );*/

Nun wird nicht mehr angezeigt, wie oft welcher Beitrag geteilt wurde und sparrt somit etwas Ladezeit. Leider wird die Änderung bei jedem Update des Plugins überschrieben und muss somit erneut übernommen werden.

Linux QuickTipp: DTRX – intelligentes Entpackungstool


DTRX – Do The Right Extraction!
So nennt sich das kleine und ebenso feine Tool, welches komprimierte Archive automatisch richtig und bequem entpackt. Viele kennen sich das die Problematik, dass man für jede verschiedene komprimierte Datei wie .tar.gz, .bz2 & Co eigene Befehle braucht, um diese entpacken zu können. “Entpacke richtig!” (die deutsche Übersetzung davon) erkennt automatisch das Format und wendet die korrekte Entpackung an.

Installiert wird das Tool wie üblich mit dem Paketmanager:

apt-get install dtrx

Ausgeführt wird dies wie folgt:

dtrx KomprimierteDatei

DTRX unterstützt die Formate tar, zip (selbstentpackende .exe Dateien), cpio, rpm, deb, gem, 7z, cab, rar, InstallShield Dateien und kann unter anderem auch mit gzip, bzip2, lzma oder compress komprimierte Dateien entpacken. Zur Vereinfachung bietet das Tool auch noch eine -r (Rekursive) Option, um weitere komprimierte Inhalte einer komprimierten Datei automatisch zu entpacken. (via)